Klar gesehen.
DE ·EN ·FR

Über Aline

Genau hinschauen, ruhig bleiben. Das ist kein Talent. Das ist ein Handwerk.

Porträt von Aline Müller-Dagan: sie blickt direkt und freundlich in die Kamera, weiches Tageslicht, heller Strickpullover.

Aline Müller-Dagan, Jahrgang 1986, hat Sozialanthropologie studiert: die Wissenschaft des genauen Hinschauens. Nicht, wie Menschen leben sollten. Sondern wie sie wirklich leben.

Danach kam die Welt. Drei Jahre lebte und arbeitete sie in einem Friedensprojekt zwischen Israelis und Palästinensern. Seit 2015 vertieft sie sich in Gewaltfreie Kommunikation, nicht als Technik, sondern als Haltung. Über Jahre hat sie Mediationen und Begleitprozesse in Spannungsregionen Afrikas und des Nahen Ostens mitgetragen. An Orten, an denen Zuhören keine Methode ist, sondern eine Notwendigkeit.

Wer dort ruhig bleiben kann, bleibt es auch um 18.30 Uhr in einer Basler Küche.

Später unterrichtete sie an einer offenen Schule, einem Ort, an dem Kinder nicht durch Anweisungen lernen, sondern durch Beziehung. Dort hat sich bestätigt, was sich durch alle Stationen zieht: Kinder zeigen sehr genau, was sie brauchen. Man muss nur hinschauen können.

Heute lebt Aline in Freiburg und hat zwei Kinder. Ihre Arbeit führt sie dorthin, wo Familien sie brauchen: vor allem nach Basel. Die beste Antwort auf die Frage, warum sie diese Arbeit macht, ist vielleicht die einfachste: Sie verbringt ihre Zeit am liebsten dort, wo Kinder sind.

Aline sitzt an einem Holztisch am Fenster und schreibt in ein Notizbuch, daneben eine Keramiktasse und getrocknete Blumen.

Worauf Verlass ist

Vertraulichkeit.

Was in einer Familie gesehen und besprochen wird, bleibt dort. Ohne Ausnahme.

Eine ehrliche Grenze.

Aline ist keine Therapeutin und gibt sich nicht als eine aus. Wenn sie den Eindruck hat, dass eine ärztliche oder therapeutische Abklärung sinnvoll wäre, sagt sie es klar und hilft, den richtigen Ort zu finden.

Persönliche Antwort.

Jede Sprachnachricht hört Aline selbst. Jede Antwort kommt von ihr, innerhalb von zwei Arbeitstagen, meist früher.

Vielleicht ist es Zeit, dass jemand genau hinschaut.

Vertraulich, immer. · Sprachnachrichten gerne auf Schweizerdeutsch, Hochdeutsch, Englisch oder Französisch.

Monatsbrief

Einmal im Monat eine kurze Beobachtung aus dem Familienalltag, von Aline.

Kein Newsletter. Ein Brief.

Jederzeit abbestellbar. Die Adresse bleibt bei uns.